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Behandlung Wasserbruch / Hydrozele

Eine Hydrozele bzw. ein Wasserbruch ist eine Flüssigkeitsansammlung im Hodensack, die in der Regel schmerzfrei verläuft und einseitig oder beidseitig auftreten kann. In vielen Fällen bildet sich diese von selbst wieder zurück, jedoch kann auch eine operative Entfernung nötig sein.

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Urologische Privatpraxis

Ärztliches Zentrum auf dem Campus der Ruhr-Universität (Vita Campus)
Urologie · Andrologie · Med. Tumortherapie · Proktologie · Prostatazentrum · Inkontinenzzentrum · Kinderwunschzentrum
Dr. med. Rainer Brinkmann, Robert Seng & Birgit Wagener
Universitätsstr. 140 · D – 44799 Bochum
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Was ist ein Wasserbruch (bzw. eine Hydrozele) und wie entsteht er?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Wasserbruchs:

  • Angeborene Hydrozele
    Die angeborene Form des Wasserbruchs entsteht in Folge einer Fehlentwicklung beim Fötus. Hierbei wird die Bauchwand nicht vollständig geschlossen, wodurch Flüssigkeit in den Hodensack gelangen kann. Gleichzeitig kann die angeborene Form die Gefahr eines indirekten Leistenbruchs mit sich bringen.
  • Erworbene Hydrozele
    Die Gründe für eine Entstehung der erworbenen, also sekundären Hydrozele sind wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Als mögliche Ursachen kommen unter anderem Erkrankungen wie Hoden- und Nebenhodenentzündungen oder Verletzungen des Hodengewebes durch Tumore oder Operationen in Betracht.

Beide Arten des Wasserbruchs fallen als Folge der Flüssigkeitsansammlung durch eine meist einseitige Vergrößerung des Hodensacks auf. Im weiteren Verlauf können sich zusätzlich Symptome wie ein Druckgefühl bis hin zu Schmerzen ausprägen.

Hydrozele: Diagnose und Therapie eines Wasserbruchs

Zur Diagnose einer Hydrozele kommt ein Zusammenspiel mehrerer diagnostischer Verfahren zum Einsatz. Bei der Untersuchung wird die Schwellung des Hodens zunächst abgetastet und charakterisiert. Anschließend wird der Hoden insbesondere zur Abgrenzung von anderen Krankheitsbildern wie Blutergüssen und Tumoren mittels Ultraschall genauer untersucht.

In vielen Fällen ist die Ausprägung der Wasseransammlung so gering, dass sie keine Beschwerden und nur eine geringe Schwellung verursacht oder sich sogar zurückbildet. Dadurch ist eine weitere Behandlung häufig nicht erforderlich. Sofern sich ein Wasserbruch jedoch nicht von selbst zurückbildet und Schmerzen verursacht, sollte dieser operativ entfernt werden. Die Art und Notwendigkeit der Operation richtet sich hierbei nach der Ursache und, ob es sich um eine erworbene oder angeborene Hydrozele handelt.