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Behandlung Papillomviren Bochum

Bei Papillomviren handelt es sich um eine weit verbreitete Virusfamilie, die verschiedene Symptome wie zum Beispiel Warzen oder Feigwarzen an Geschlechtsteilen und Anus verursachen kann. Darüber hinaus kann eine Infektion mit Papillomviren Gebärmutterhalskrebs und andere Karzinomarten hervorrufen.

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Urologische Privatpraxis

Ärztliches Zentrum auf dem Campus der Ruhr-Universität (Vita Campus)
Urologie · Andrologie · Med. Tumortherapie · Proktologie · Prostatazentrum · Inkontinenzzentrum · Kinderwunschzentrum
Dr. med. Rainer Brinkmann, Robert Seng & Birgit Wagener
Universitätsstr. 140 · D – 44799 Bochum
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Infektion mit Papillomviren und Symptome

Grundsätzlich können sich sowohl Männer als auch Frauen mit Papillomviren infizieren, wobei die Übertragung durch Hautkontakt stattfindet. Besonders ungeschützter Geschlechtsverkehr begünstigt die Ansteckung und macht humane Papillomviren zu einer der am weitesten verbreiteten sexuell übertragbaren Infektionen.

Nach der Ansteckung bleibt die Infektion – ähnlich wie bei Herpes – oft über einen längeren Zeitraum symptomfrei bzw. inaktiv und somit vom Betroffenen unbemerkt. Häufigste Krankheitsfolgen sind in der Regel Warzenbildungen an den Genitalien oder in der Analregion. Die betreffenden Schleimhäute sind dabei besonders häufig von sogenannten Feigwarzen betroffen, die sich bis hin zu größeren Warzengebilden ausprägen können. Bei Frauen kann das humane Papillomvirus zudem Gebärmutterhalskrebs verursachen. Bei Männern ist eine virusbedingte Karzinombildung an betroffenen Stellen deutlich seltener.

Behandlung und Vorbeugung einer Infektion mit Papillomviren

Je nach Krankheitsfolge sind nach einer Infektion mit Papillomviren unterschiedliche Behandlungen notwendig. Warzen können durch unterschiedliche chirurgische Eingriffe entfernt oder durch medikamentöse Behandlung bekämpft werden. Eine medikamentöse Stärkung der Immunabwehr gegen das verursachende Virus ist hierbei ebenfalls eine Maßnahme, um einem erneuten Auftreten von Symptomen vorzubeugen.

Im Falle des Ausbruchs von Gebärmutterhalskrebs sind je nach Stadium der Erkrankung unterschiedliche Behandlungsmethoden erforderlich. Neben dem Entfernen des Tumors kann dies das Entfernen der gesamten Gebärmutter und medikamentöse Chemotherapie sowie Strahlentherapie umfassen. Zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs ist eine Impfung bereits im frühen Jugendalter empfohlen.


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