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Behandlung überaktive Blase

Eine überaktive Blase – oder häufig auch Reizblase genannt – ist eine Funktionsstörung der Harnblase, die zu häufigem Harndrang führt. Häufig tritt diese bei Frauen ab etwa 50 Jahren auf.

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Urologische Privatpraxis

Ärztliches Zentrum auf dem Campus der Ruhr-Universität (Vita Campus)
Urologie · Andrologie · Med. Tumortherapie · Proktologie · Prostatazentrum · Inkontinenzzentrum · Kinderwunschzentrum
Dr. med. Rainer Brinkmann, Robert Seng & Birgit Wagener
Universitätsstr. 140 · D – 44799 Bochum
info@urologin-bochum.de

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Die Harnblase fasst je nach Körpergröße ein Volumen von etwa 900 bis 1500 ml. Eine zwanghafte Entleerung der Blase wird – ebenfalls abhängig von der Körpergröße – in der Regel bei einem Füllstand der Blase von 300 bis 500 ml ausgelöst. Bei einer überaktiven Blase wird der Harndrang dagegen bereits bei deutlich niedrigerer Urinansammlung innerhalb des Organs als stark empfunden. Dadurch haben Menschen mit einer überaktiven Blase häufigen bis ständigen Harndrang, was zu häufigem Wasserlassen führt. In einigen Fällen kann die Reizblase zusätzlich zu einer Inkontinenz führen, das heißt dass der Harndrang nicht zurückgehalten werden kann.

Symptome und Diagnose einer überaktiven Blase

Zwar handelt es sich bei einer überaktiven Blase um eine Störung, die direkt die Funktionalität eines Organs beeinträchtigt. Jedoch lässt sie sich nicht grundsätzlich zweifelsfrei auf organische Ursachen zurückführen. Somit kommen neben körperlichen Ursachen wie beispielsweise Östrogenmangel, Infekten und möglichen Störungen des Blasenschließmuskels ebenfalls psychosomatische Ursachen für eine Reizblase in Betracht.

Im Rahmen der Diagnostik können nach aktuellem Forschungsstand keine eindeutigen Auslöser für eine überaktive Blase festgestellt werden. Daher werden im Rahmen der Anamnese verschiedene in Verdacht kommende Verursacher per Ausschluss untersucht. Unterschiedliche Verfahren wie beispielsweise Laboruntersuchungen von Urin sowie Vaginalfluor können dabei wichtige Hinweise darüber geben, ob ein organischer oder psychosomatischer Grund für eine Reizblase vorliegt.

Wie wird eine überaktive Blase behandelt?

Je nach diagnostizierter Ursache können verschiedene Therapien zur Anwendung kommen:

  • organische Störung:
    Bei organischen Störungen als Grund für eine überaktive Blase ist die empfohlene Therapie abhängig von der Art des Verursachers. Hierzu stehen verschiedene medikamentöse Behandlungsmethoden wie beispielsweise der Ausgleich eines Östrogendefizits oder die Verabreichung von Alphablockern oder Spasmolytika zur Verfügung.
  • psychosomatische Störung:
    Im Falle einer psychosomatischen Störung ist eine entsprechende psychische Behandlung empfohlen. Diese soll dazu beitragen, die zugrundeliegenden Störungen zu lösen.

Informationen zu den Themenfeldern Blase und Harnwege: